Das Wichtigste in Kürze
Durch den Einsatz von Enhanced Conversions in Google Ads verbessern Sie die Messqualität Ihrer Kampagnen. Durch das Übergeben von First-Party-Daten kann Google Ads Verknüpfungen zwischen Customer Journeys herstellen. Dieser Beitrag liefert die notwendigen Informationen darüber, wie Sie Enhanced Conversions im Jahr 2026 über den Google Tag Manager einrichten:
- Nutzen von Enhanced Conversions: Enhanced Conversions verbessern die Messqualität Ihrer Google Ads Kampagnen. Durch das Zurückspielen von verschlüsselten First-Party-Daten kann Google Ads Nutzer über mehrere Geräte tracken und somit den Anteil, den verschiedene Kampagnen an einer Conversion haben, besser modellieren.
- Zentrale Änderung im Google Tag Manager Setup: Vor Juni 2025 mussten Sie das Senden von Enhanced Conversion Daten in jedem Google Ads oder GA4 Tag erlauben und die entsprechende Variable übergeben. Google hat die Erlaubnis für das Senden von Enhanced Conversion Daten im Google Tag nun zentralisiert. Über die einzelnen Tags muss nur noch die Variable „user_data“ mit der richtigen Variable verknüpft werden.
- Der User-Provided Data Event Tag: Neben der klassischen Implementierung über die einzelnen Tags gibt es die Möglichkeit, Enhanced Conversion Daten an Google Ads zu schicken, bevor die Conversion stattfindet. Das ist mit dem User-Provided Data Event Tag möglich. Diese Methode ist vor allem in Szenarien nützlich, in denen die Enhanced Conversion Daten weit vor der tatsächlichen Conversion verfügbar sind.
Lesezeit:
Übersicht
- Einleitung
- Was sind Enhanced Conversions in Google Ads?
- Was sich am Enhanced Conversion Tracking geändert hat
- Voraussetzungen für Enhanced Conversions über den Google Tag Manager
- Client-Side Enhanced Conversion Tracking im Google Tag Manager
- Fazit
Einleitung
Enhanced Conversions werden für Google Ads immer wichtiger, weil Nutzer heute häufig zwischen Geräten und Browsern wechseln, bevor sie eine Conversion auslösen. Für Werbetreibende wird es dadurch schwieriger, Touchpoints sauber zuzuordnen und den tatsächlichen Beitrag von Kampagnen, Kanälen und Anzeigen zum Conversion-Erfolg korrekt zu bewerten. Genau hier helfen Enhanced Conversions, indem sie First-Party-Daten datenschutzkonform nutzen, um die Messqualität und damit auch die Aussagekraft von ROAS-Analysen zu verbessern.
Zusätzliche Relevanz bekommt das Thema durch eine wichtige Änderung im Google Tag Manager: Der bekannte Haken für die Übermittlung von User-Daten in Google Ads- oder GA4-Tags ist in aktuellen Setups beim Erstellen neuer Tags nicht mehr verfügbar. Stattdessen muss die Übergabe von First-Party-Daten jetzt über einen Ereignisparameter innerhalb der entsprechenden Tags umgesetzt werden. In diesem Beitrag geht es deshalb darum, was sich im Setup geändert hat, wie sich Enhanced Conversion Tracking in 2026 im Google Tag Manager korrekt einrichten lässt und welchen konkreten Mehrwert Enhanced Conversions in Google Ads bieten.
Was sind Enhanced Conversions in Google Ads?
Ziel und Nutzen von Enhanced Conversions
Enhanced Conversions sollen die Lücke schließen, die im klassischen Google Ads Tracking entsteht, wenn Nutzer zwischen Geräten oder Browsern wechseln. Das passiert in der Praxis immer häufiger: Ein Nutzer klickt zum Beispiel zunächst mobil auf eine Anzeige, informiert sich später am Desktop weiter und schließt den Kauf erst dort ab. Ohne zusätzliche Signale lässt sich dieser Weg oft nicht sauber zusammenführen.
Genau hier setzen Enhanced Conversions an. Sie helfen dabei, Klicks und Conversions geräteübergreifend besser zu matchen und dadurch die tatsächliche Leistung von Kampagnen präziser zu bewerten. Für Werbetreibende bedeutet das: Sie erhalten ein genaueres Bild darüber, welcher Kanal, welche Kampagne oder welche Anzeige tatsächlich zur Kundengewinnung beigetragen hat. Das ist besonders dann relevant, wenn Erstkontakt und Kauf nicht im selben Browser oder auf demselben Gerät stattfinden.
Welche First-Party-Daten dabei verwendet werden
Für Enhanced Conversions können bestimmte First-Party-Daten des Nutzers herangezogen werden, die im Rahmen einer Conversion erfasst wurden. Dazu zählen vor allem die E-Mail-Adresse, Vor- und Nachname, die Anschrift sowie die Telefonnummer. Diese Daten werden vor der Übermittlung gehasht, also verschlüsselt.
Dadurch kann Google die Informationen für das Matching nutzen, ohne dass die Daten im Klartext übertragen werden. Wichtig ist trotzdem: Die technische Hashing-Logik ersetzt keine datenschutzrechtliche Prüfung. Consent, rechtliche Grundlage und eine saubere Implementierung bleiben weiterhin zentrale Voraussetzungen.
Warum Enhanced Conversions für die Messqualität wichtig sind
Der größte Vorteil von Enhanced Conversions liegt in einer besseren Messqualität. Wenn mehr Conversions korrekt bestehenden Anzeigenklicks zugeordnet werden können, verbessert sich die Datengrundlage für die Kampagnenbewertung spürbar. Werbetreibende sehen dadurch genauer, welche Maßnahmen tatsächlich Umsatz erzeugen und welcher Kanal welchen Beitrag zum Return on Ad Spend leistet.
Gerade in komplexeren Customer Journeys ist das ein wichtiger Hebel. Denn je besser Conversions dem richtigen Ursprung zugeordnet werden, desto fundierter lassen sich Budgets, Gebote und Kampagnenstrukturen optimieren.
Was sich am Enhanced Conversion Tracking über den Tag Manager geändert hat
Der bisherige Weg über den alten Haken im Google Tag Manager
Im früheren Setup wurden Enhanced Conversions im Google Tag Manager einfach über einen Haken und eine entsprechende „Von Nutzern bereitgestelle Daten“ Variable abgebildet. Dafür musste bei Google Ads Conversion Tags oder bestimmten GA4 Event-Tags jeweils ein separater Haken gesetzt werden, damit First-Party-Daten wie gehashte E-Mail-Adressen, Namen oder Adressdaten mitgesendet werden durften.
Welche Änderung Google an Enhanced Conversions vorgenommen hat
Google hat den Haken „Include User provided data from your website” entfernt und holt sich die Erlaubnis nun über den Google Tag und nicht mehr in jedem einzelnen GA4 oder Google Ads Tag.

Durch den Wegfall des Hakens konnte die Tag Erstellung für den Nutzer verschlankt werden, indem Google die Variable in den Bereich „Ereignisparameter“ umgezogen hat. Das Ergebnis: Eine übersichtlichere und einfachere Tag Konfiguration für den Nutzer.
Warum der neue Ansatz sinnvoller ist
Die Umstellung auf eine zentrale Steuerung über den Google Tag hat Google vermutlich nicht allein vorgenommen, um die Nutzbarkeit des Google Tag Managers zu verbessern, sondern um zu verhindern, dass Daten unnötig verloren gehen, weil die Erlaubnis für Enhanced Conversion Daten an 2 separaten Stellen abgefragt wurden. Außerdem dürfte die Umstellung dazu beigetragen haben Googles interne Workflows zu vereinheitlichen. Wenn der Nutzer an 2 Stellen die Möglichkeit hat, das Senden von Enhanced Conversion Data zu verbieten, muss Google auch bei jeder Datenübergabe an 2 Stellen prüfen, ob die Erlaubnis erteilt wurde. Die Änderung zahlt also, neben der Verschlankung von Tags, sowohl auf möglichen Datenverlust als auch auf die interne Effizienz von Google selbst ein.
Voraussetzungen für Enhanced Conversions über den Google Tag Manager
Das Setup für Enhanced Conversions besteht im Kern aus zwei Ebenen: einer zentralen Freigabe im Google Tag und einer konkreten Datenübergabe über die jeweilige Implementierung.
User-Provided Data zentral über den Google Tag aktivieren
Die erste Ebene ist die zentrale Aktivierung im Google Tag. Hier legen Sie fest, dass angebundene Google-Ziele wie Google Ads oder Google Analytics grundsätzlich User-Provided Data nutzen dürfen.
Wichtig: Die folgende Konfiguration muss sowohl für den Google Ads Google Tag als auch für den Google Analytics Google Tag durchgeführt werden.
Dafür müssen Sie die Option „Funktionen für von Nutzern bereitgestellte Daten zulassen“ im Google Tag aktivieren. Egal ob das Tracking Client-Seitig oder über Server-Side Tagging implementiert ist. Falls Sie Server-Side Tagging nutzen, müssen Sie den Tag sowohl im Client als auch im Server Container korrekt konfigurieren:
Dafür gehen Sie im Tag Manager auf den Punkt Alle Konten

Dort wählen Sie unter „Google Tags“ den Google Tag aus (In diesem Screenshot den GA4 Tag):

Dort wählen Sie „Funktionen für von Nutzern bereitgestellte Daten zulassen“:

Hier können Sie nun die entsprechende Option aktivieren:

Erst danach wird festgelegt, auf welchem Weg die Daten an Google übergeben werden. Zusätzlich gilt: User-Provided Data werden nur verarbeitet, wenn die entsprechenden Terms akzeptiert wurden und – falls erforderlich – die nötigen Consent-Signale vorliegen.
Optional:
Anschließend können Sie im Google Tag bestimmen, wie diese Daten erfasst werden sollen und welche Daten verwendet werden dürfen:

Per automatischer Erkennung, über CSS-Selektoren oder JavaScript-Variablen oder über einen Code-Snippet auf der Website.
Wichtig: Das automatische Erkennen der von Nutzern bereitgestellten Daten ist einfacher, aber auch unsauberer als die Implementierung über Variablen. Wenn die Daten beispielsweise nicht auf der Seite vorhanden sind, auf der die Conversion feuert, können diese nicht an Google Ads übergeben werden.
Deshalb wird die Implementierung über die automatische Erfassung in dieser Anleitung nicht weiter erklärt. Wir empfehlen dringend den Weg über den dataLayer.
Client-Side Enhanced Conversion Tracking im Google Tag Manager
Für Enhanced Conversions in Google Ads gibt es in aktuellen GTM-Setups zwei praktikable Wege: Entweder übergeben Sie die Daten als user_data direkt im Google Ads Conversion Tag oder – bei GA4-basierten Setups – im GA4 Event Tag. Alternativ bzw. zusätzlich können Sie die Daten über den separaten Google Ads User-Provided Data Event Tag an Google Ads senden. Voraussetzung ist in beiden Fällen, dass Enhanced Conversions in Google Ads aktiviert sind, die Bedingungen akzeptiert wurden und im Google Tag die Option „Funktionen für von Nutzern bereitgestellte Daten zulassen“ aktiviert ist.
Die zwei Wege im Überblick
Der erste Weg ist die Übergabe über user_data im eigentlichen Event-Kontext. Für Google Ads bedeutet das: Sie ergänzen im Google Tag der Conversion-Aktion unter Ereignisparameter den Parameter user_data und hinterlegen dort eine Von Nutzern bereitgestellte Daten-Variable. Für GA4 gilt dieselbe Logik auf dem Google Analytics Event Tag: Auch dort wird user_data als Event-Parameter gesetzt. Google beschreibt diesen Weg ausdrücklich als event-spezifische Konfiguration, die sogar eine tag-weite Konfiguration überschreiben kann.
Der zweite Weg ist der Google Ads User-Provided Data Event Tag. Dieser Tag ist vor allem dann interessant, wenn die Nutzerdaten nicht erst auf der Conversion-Seite, sondern schon früher im Funnel verfügbar sind – etwa beim Abschicken eines Formulars, bevor später die eigentliche Danke-Seite oder Kaufbestätigung geladen wird. Google sieht diesen Tag genau für solche Fälle vor.
Warum der User-Provided Data Event Tag in vielen Setups sinnvoll ist
Der große Vorteil des Google Ads User-Provided Data Event Tags ist, dass Sie Google Ads die relevanten First-Party-Daten früher im Funnel bereitstellen können. Google erklärt, dass bei diesem Setup Kundendaten wie E-Mail, Telefonnummer oder Adresse bereits auf Seiten vor der eigentlichen Conversion erfasst und innerhalb derselben Sitzung mit einer späteren Conversion verknüpft werden können. Nicht zugeordnete Daten werden laut Google wieder gelöscht. In der Praxis ist das vor allem bei mehrstufigen Formularen und längeren Checkout-Prozessen hilfreich, weil Sie die Daten nicht künstlich über mehrere Seiten mitschleifen müssen.
Schritt 1: Von Nutzern bereitgestellte Daten in den dataLayer pushen
Bevor Sie Enhanced Conversion Daten senden können, müssen die relevanten Nutzerdaten für den Google Tag Manager verfügbar sein. Google unterstützt dafür mehrere Wege:
- Automatische Erkennung
- CSS-Selektorn
- globale Javascript-Variablen
- dataLayer
Gerade wenn Sie die Daten kontrolliert und reproduzierbar an Tags übergeben wollen, ist der dataLayer meist der sauberste Weg. Google beschreibt den dataLayer ausdrücklich als JavaScript-Objekt, über das Daten per dataLayer.push() sicher an den Tag Manager übergeben werden. Zusätzlich lassen sich globale JavaScript-Variablen oder bereits vorhandene dataLayer-Variablen direkt in einer User-Provided-Data-Variable referenzieren. Sorgen Sie am besten dafür, dass die Enhanced Conversion Daten wie E-Mail oder Telefonnummer so früh wie möglich im dataLayer landen.
Schritt 2: Ungehashte oder bereits gehashte Daten verwenden
Für die Übergabe der Nutzerdaten haben Sie zwei Möglichkeiten: Sie senden die Daten ungehasht an Google. In diesem Fall normalisiert und hasht Google sie vor der weiteren Verarbeitung selbst. Alternativ können Sie die Daten bereits selbst normalisieren und hashen. Wenn Sie selber hashen, verlangt Google für vorab gehashte Werte Hex-encoded SHA256. Als Match-Keys unterstützt Google unter anderem E-Mail, Telefonnummer sowie Adressdaten. Mindestens einer der unterstützten Identifikatoren muss vorhanden sein. E-Mail ist dabei der bevorzugte Schlüssel.
Tipp: Hashing nicht unnötig in den GTM verlagern
Wenn Sie mit dem Google Tag Manager arbeiten und die Daten vor dem Senden an Google hashen möchten, sollten Sie dies direkt im Code Ihrer Website und nicht über den Google Tag Manager tun. Google beschreibt Custom JavaScript Variables im Tag Manager als synchrone Funktionen, die direkt einen Wert zurückgeben müssen. Gleichzeitig liefern klassische APIs, die das Hashing übernehmen, wie beispielsweise die Web Crypto API mit crypto.subtle.digest(), einen Promise zurück und kein sofort verfügbares Ergebnis. Deshalb ist dieser Weg für GTM-Custom-JavaScript-Variablen ungeeignet.
Sinnvoller ist es in der Regel, entweder die Rohdaten in den dataLayer zu pushen und Google das Hashing zu überlassen oder die Daten außerhalb des GTM, also direkt im Seitencode, zu hashen. Dort können Sie ein asynchrones Skript ausführen, welches die Daten hasht und diese dann in den dataLayer pusht.
Schritt 3: Datenschichtvariable anlegen
Sind die Daten im dataLayer verfügbar, legen Sie im GTM eine Datenschichtvariable an.
Dazu gehen Sie in den Reiter „Variablen“ -> „Neu“ -> „Variable konfigurieren“ -> „Datenschichtvariable“.

Bei der Konfiguration können Sie direkt die Variablen aus dem dataLayer referenzieren.

Hinterlegen Sie nun den Namen der entsprechenden Variable:


Schritt 4: Von Nutzern bereitgestellte Daten Variable anlegen
Nun können Sie auf die Datenschichtvariable zugreifen. Legen Sie dafür eine „Von Nutzern bereitgestellte Daten“-Variable an.
Dazu gehen Sie wieder in den Reiter „Variablen“ -> „Neu“ -> „Variable konfigurieren“ -> „Von Nutzern bereitgestellte Daten“.

Dort wählen Sie „Manual configuration“ und die gerade erstellte Datenschichtvariable „E-Mail – DL“.

Falls Sie weitere Enhanced Conversion Daten im dataLayer haben können Sie diese ebenfalls hier auswählen.
Schritt 5a: Enhanced Conversion Daten direkt über user_data im Tag senden
Wenn die Nutzerdaten auf der eigentlichen Conversion-Seite verfügbar sind, ist der direkte Weg über user_data meist die einfachste Lösung. Für Google Ads öffnen Sie dazu im GTM den Tag, der mit Ihrer Google Ads Conversion-Aktion verknüpft ist,

ergänzen im Bereich Ereignisparameter den Parameter user_data

und hinterlegen als Wert Ihre Von Nutzern bereitgestellte Daten-Variable.
Für GA4 Event Tags ist die Logik ähnlich: Dort wird user_data ebenfalls als Ereignisparameter imTag gesetzt. Google schreibt ausdrücklich, dass Websites mit GTM user_data über den Google-Analytics-Event-Tag senden müssen, wenn Sie User-Provided Data an Analytics übergeben möchten. Das ist vor allem bei einem Server-Side Tracking mit dem Tag Manager wichtig.
Schritt 5b: Enhanced Conversion Daten über den Google Ads User-Provided Data Event Tag senden
Wenn die Nutzerdaten früher im Funnel auftauchen als die eigentliche Conversion, setzen Sie stattdessen oder ergänzend den Google Ads User-Provided Data Event Tag ein. Dafür legen Sie im GTM einen neuen Tag dieses Typs an,

hinterlegen die Conversion ID des entsprechenden Google Ads Kontos und verknüpfen eine passende User-Provided Data Variable.

Wichtig ist, dass der Tag die Conversion-ID des Kontos nutzt in dem Enhanced Conversions aktiviert wurden. Als Trigger empfiehlt Google einen Zeitpunkt, an dem die Nutzerdaten sicher vorhanden sind; in der offiziellen Anleitung wird dafür ausdrücklich Form Submit genannt.

Wichtige Einordnung zum User-Provided Data Event Tag
Der Google Ads User-Provided Data Event Tag ist vor allem ein Werkzeug für frühere Datenerfassung im Funnel. Er löst die Problematik, dass die relevanten Nutzerdaten auf der Conversion-Seite oft gar nicht mehr verfügbar sind. Deshalb ist dieser Tag in der Praxis besonders wertvoll für Lead-Funnels, mehrstufige Formulare und Setups, in denen Kundendaten schon vor der eigentlichen Google Ads Conversion vorliegen. Durch den User-Provided Data Event Tag kann Google Ads die Daten schon früher zur Nutzerverknüpfung nutzen. Dadurch wird vermieden, dass Sie die Daten über mehrere Schritte mitschleifen oder sogar Ihren gesamten Conversion-Funnel umbauen müssen, um Enhanced Conversions zu ermöglichen.
Fazit
Google arbeitet stetig daran, die Nutzbarkeit seiner Tools wie zum Beispiel dem Google Tag Manager zu verbessern und die Menge an nutzbaren Daten zu erhöhen. Demnach versucht Google an verschiedenen Stellen Konfigurationen zu vereinheitlichen. Daher empfiehlt es sich für Marketing-Fachleute, regelmäßig neue Änderungen von Google an seinen diversen Tools zu verfolgen. Denn selbst klassische, lange implementierte Konfigurationen können sich ändern. Für Client-Side Enhanced Conversion Tracking im Google Tag Manager gibt es im Jahr 2026 zwei saubere Implementierungswege: die Übergabe über user_data direkt im entsprechenden Tag und den Einsatz des Google Ads User-Provided Data Event Tags für frühere Datenerfassung im Funnel. Entscheidend ist nicht nur, welche Daten Sie senden wollen, sondern vor allem wann diese Daten im Nutzerprozess verfügbar sind. Wer das Setup sauber über dataLayer, User-Provided-Data-Variablen und eine klare Trigger-Logik aufbaut, schafft die Grundlage für präziseres Enhanced Conversion Tracking in Google Ads und somit auch für optimal steuerbare Kampagnen, die dem Wettbewerb immer einen Schritt voraus sind.
FAQ: Meistgestellte Fragen zu Enhanced Conversions
Häufige Fragen
Enhanced Conversions in Google Ads verbessern Ihre Messqualität, da sie Lücken im Tracking schließen können und die Brücke zwischen den verschiedenen Geräten von Nutzern bilden. Außerdem können sie dem Google Ads Algorithmus dabei helfen, passende Nutzer auf Ihre Seite zu bringen.
Google hat den Haken in den einzelnen Tags entfernt. Die Erlaubnis für das Senden von Enhanced Conversion Daten wird nun ausschließlich über den Google Tag gesteuert. Die Auswahl der richtigen Von Nutzern bereitgestellte Daten Variable erfolgt weiterhin in den Tags über den Ereignisparameter „user_data“.
In Ihrem Google Tag gibt es die Einstellung „Funktionen für von Nutzern bereitgestellte Daten zulassen“. Wenn Sie diese Option aktivieren, erlauben Sie Google das Senden von Enhanced Conversion Daten an das Google Tool, das mit diesem Google Tag verbunden ist.
Der „User-Provided Data Event Tag“ ermöglicht es Google Ads, Enhanced Conversion Daten zu erhalten, bevor eine Conversion Aktion ausgelöst wurde. Das ist vor allem in mehrstufigen Funnels relevant, in denen die Daten für Enhanced Conversions nicht über den gesamten Prozess mitgeschleift werden können.
Sie können sowohl den „User-Provided Data Event Tag“ als auch die Übergabe über den Ereignisparameter „user_data“ in den einzelnen Tags nutzen. Die beiden Einstellungen stehen nicht im Konflikt zueinander und können die Trackbarkeit Ihres Funnels positiv beeinflussen.
